Lassen Sie mich durch, ich bin Admin!

Die Hostinglandschaft ist beinahe so unübersichtlich wie der Gebrauchtwagenmarkt. Jeder buhlt mit immer gleich lautendem Brunftgehabe um die Klientel, die selbstverständlich nur bei sich selbst “beste Garantie bei geringster Laufleistung” bekommt. So weit so gut… alles normal. Was soll man denn auch sonst schreiben. “Ey komm mal rum hier geht per Knopfdruck die Post ab?” Eine typische Massenhaltung bei Webservern sieht so aus, dass sich gerne bis zu 100 – 500 Webseiten gleichzeitig Speicher- und Prozessorressourcen teilen müssen. Zu Spitzenzeiten können die unbekannten Teilhaber die Last weiter in die Höhe schnellen lassen. Dies nennt man auch den “Bad Neighbour Effect”. Auch wenn man als Laie diese Zahlen nicht richtig einschätzen kann, lässt sich festhalten, dass man sein Business in einer Shoppingmall aufbaut, welche nur über eine einzige kleine Drehtür als Eingang verfügt. Und wir alle hassen Drehtüren ganz besonders! 😡
Hier ein knapper Auszug typischer Kosten eines Hostinganbieters:
In der Summe belaufen sich allein die reinen Hardware und Betriebskosten auf schnell 250€ im Monat, enden hier aber nicht. Es folgen:
Kosten für Software:

Kosten für Mitarbeiter:

Doch was tun? Und warum gibt es noch so viele 10€ Anbieter auf dem Markt? Und wie fühlt sich das Ganze wohl erst bei 5€ an?

Zum einen hoffen viele Anbieter mit Upselling teure Zusatzdienste anzubieten die oft nur geringen Mehrwert für den Kunden haben, aber zeitgleich so gering wie möglich die Serverhardware und den Support belasten. Zum anderen sind in der Kalkulation schon fest Kündigungen frustrierte Kunden eingeplant. Man hofft hierbei die Abgänger durch Nachzügler zu ersetzen die anspruchsloser sind und eine geringere Belastung für Mensch und Technik bedeuten.
Irgendwie hat man es doch schon vor der Verlockung solcher Hostingexperimente geahnt. Mit dem Wissen, dass der Support doch kein Erlebnis sein kann, die Geschwindigkeit bestimmt irgendwie ausreichend ist und der Onkel Hans vom Nachbarn da doch auch seine Gartenzwerge der weiten Welt präsentiert und “dat totaal tofte” findet. Und warum tut man sich solche Hostingexperimente eigentlich an? Das alles kostet nicht nur Geld sondern auch viel von der persönlichen kostbaren Zeit.
Zu spät, jetzt ist er da der Scherbenhaufen. Nun ist es wichtig nicht die Nerven zu verlieren und kurz vor einem Anbieterwechsel die gleichen Fehlentscheidungen erneut zu treffen. Auch wenn nun viele Fragen zu klären sind:
Bei einem Umzug des Ladenlokals würde man auch nicht hektisch am gleichen Nachmittag eine Querstraße weiter ziehen und blind das Beste hoffen. Hinter allen Fragen (die ein verantwortungsvoller Ansprechpartner stellen und beantworten sollte) werden sich die passenden technischen Antworten herausarbeiten lassen. Es sollte eher ein Gefühl von Teamwork aufkommen als ein bloßes Gespräch darüber wie viel besser der neue Anbieter sei. Bei dem Unterhalt des eigenen Büros, Geschäftes oder Verkaufsfläche wird man es doch auch nicht an 30€ – 80€ Miete, Heizung, Strom, Marketing, Personal scheitern lassen. Also höre auf, bei so etwas Entscheidendem wie die persönliche Positionierung im Internet das Minimum bezahlen zu wollen. Aber leider gibt es nur wenige Anbieter auf dem Markt die klar und deutlich über Ihre Kunden- und Ressourcen pro Server informieren. Somit lassen sich nur schwer Angebote vergleichen und leistungstechnisch gegenüberstellen. Als positives Beispiel sind hier zum Beispiel Raidboxes oder allinkl. zu nennen.

Wie kann ich denn echte gefühlte Leistungsunterschiede erkennen? Woher weiß ich was wirklich wichtig ist?

Generell ist das Hosting im Vergleich zu früheren Zeiten günstiger geworden. Es gibt auch die Möglichkeit, die gesamte Administration in verantwortungsvolle Hände zu geben. Das spart immens viel Zeit, die viel besser dazu genutzt werden kann, sich mit seinem eigenen Business und Einkommen zu beschäftigen. Nehmen wir beispielsweise eine typische Servicegebühr von 30€ netto monatlich. In wie weit entlastet mich das? Was würde mir beispielsweise Pixelquest dafür bieten? Neben technisches Selbstverständlichkeiten beim Webhosting, sind folgende Zusatzleistungen mit inbegriffen.
Ganz zum Schluss verhält es sich wahrscheinlich ein wenig wie bei der eingangs erwähnten Analogie zum Automobilbereich. Man hat eventuell schon einmal selber an der ein oder anderen Sache herumgeschraubt und traut sich schon viel zu. Ob man hier aber auf den entscheidenden Metern mehr Schäden angerichtet als korrekt konfiguriert hat, dieses Risiko muss man dann individuell selbst abwägen. Noch dazu gibt es Parallelen wie bei der privaten (vergessenen) Datensicherung. Hast du also überhaupt die Kapazitäten sämtliche Aufgaben regelmäßig und gewissenhaft auszuführen oder bist du viel wahrscheinlicher viel zu sehr mit deinem eigenen Business beschäftigt? Letzteres würde doch auch viel mehr Freude machen und Gewinn bringen, oder?

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