Der Tagebau im rheinischen Braunkohlerevier in Nordrhein-Westfalen wurde nach dem Dorf Garzweiler benannt. Eine Förderungsquote von 40 Millionen Tonnen im Jahr veränderte auf bisher beispiellosem Wege ganze Landstriche und Ortschaften. Trotz der nicht abreißenden Proteste und Medienaufmerksamkeit werden weiter 1,3 Milliarden Tonnen Naturschätze die Abbauarbeiten bis 2045 nicht zur Ruhe kommen lassen.